
Veranstalter dieser Fahrt war Marcus Prinz von Anhalt, der mit den 40 teils prominenten und gut betuchten Teilnehmern seit Dienstag unterwegs war. Ausgangspunkt war Cannes in Südfrankreich, Endpunkt das Oktoberfest in München. Bis zum Gardasee war auch Filmstar Pamela Anderson mit unterwegs.
Sie konnte einen Scheck über 50.000 Euro für eine Tierschutzorganisation entgegennehmen. Am Sonntag ging es dann auf die letzte Etappe vom Gardasee bis zur Grenze in Kufstein-Kiefersfelden, denn dort war für die hochmotorisierten Autos Schluss.
Die Regierung von Oberbayern hat dem Veranstalter bereits im Vorfeld mitgeteilt, dass die Fahrt als verbotenes Rennen eingestuft wird und daher sogar die Sicherstellung der Autos angedroht. In der Polizei-Pressestelle erklärt man die Haltung mit gefährlichen Szenen, die sich auf deutschen Autobahnen wegen solcher Rennen abgespielt hätten.
Der Anwalt des Veranstalters habe letztlich den Vorschlag gemacht, dass zumindest bis nach Kiefersfelden gefahren werden darf und dort auf weniger hochmotorisierten Fahrzeugen umgestiegen wird. Daher blieben rund 20 Autos mit 500 PS und mehr unter der Motorhaube am Autobahnparkplatz stehen.
„Es war ein unglaubliches Polizeiaufgebot für ein paar Leute,
die nur mit dem Auto durch die Gegend fahren wollten. Wir sind immer
vorschriftsmäßig unterwegs gewesen", zeigte sich
Royal-Race-Pressesprecher Gregor Leutgeb, ein gebürtiger Tiroler,
amüsiert von der geballten Ladung Staatsmacht.
Auch durch Tirol durch sei man im Pulk gefahren - ohne Einwände der Polizei.
In Bayern wurden am Sonntag sogar die Bundesstraßen überwacht, damit keiner der Royal-Race-Fahrer übermütig wird.
Dabei stoppten die Polizisten mehrere Porschefahrer. Diese waren aber unterwegs zu einem Treffen in Salzburg. Die PS-starken Autos der Rallye-Teilnehmer wurden Montagmittag unter den wachsamen Augen der Polizei vom Parkplatz abgeholt. (TT)