15.10.2008

22.9.2008
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Polizei stoppt Promi-Rallye an Grenze

In Kufstein mussten PS-starke Autos auf den Parkplatz. Bayerische Polizei sagte Nein zur München-Fahrt.

KUFSTEIN - Ein Großaufgebot an bayerischen Polizisten und mehrere Hubschrauber patrouillierten Sonntagabend an den Grenzen zu Tirol. Die Exekutive ging etwa nicht auf die Jagd nach schweren Jungs, sondern stoppte PS-schwere Autos, die am „Royal Race Charity Run" teilnahmen.

Veranstalter dieser Fahrt war Marcus Prinz von Anhalt, der mit den 40 teils prominenten und gut betuchten Teilnehmern seit Dienstag unterwegs war. Ausgangspunkt war Cannes in Südfrankreich, Endpunkt das Oktoberfest in München. Bis zum Gardasee war auch Filmstar Pamela Anderson mit unterwegs.

Sie konnte einen Scheck über 50.000 Euro für eine Tierschutzorganisation entgegennehmen. Am Sonntag ging es dann auf die letzte Etappe vom Gardasee bis zur Grenze in Kufstein-Kiefersfelden, denn dort war für die hochmotorisierten Autos Schluss.

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In Kiefersfelden wurden die Autos gestoppt und
konnten dort am Parkplatz bis Montagmittag bewundert
werden. Foto: Otter

Die Regierung von Oberbayern hat dem Veranstalter bereits im Vorfeld mitgeteilt, dass die Fahrt als verbotenes Rennen eingestuft wird und daher sogar die Sicherstellung der Autos angedroht. In der Polizei-Pressestelle erklärt man die Haltung mit gefährlichen Szenen, die sich auf deutschen Autobahnen wegen solcher Rennen abgespielt hätten.

Der Anwalt des Veranstalters habe letztlich den Vorschlag gemacht, dass zumindest bis nach Kiefersfelden gefahren werden darf und dort auf weniger hochmotorisierten Fahrzeugen umgestiegen wird. Daher blieben rund 20 Autos mit 500 PS und mehr unter der Motorhaube am Autobahnparkplatz stehen.


„Es war ein unglaubliches Polizeiaufgebot für ein paar Leute, die nur mit dem Auto durch die Gegend fahren wollten. Wir sind immer vorschriftsmäßig unterwegs gewesen", zeigte sich Royal-Race-Pressesprecher Gregor Leutgeb, ein gebürtiger Tiroler, amüsiert von der geballten Ladung Staatsmacht.

Auch durch Tirol durch sei man im Pulk gefahren - ohne Einwände der Polizei.
In Bayern wurden am Sonntag sogar die Bundesstraßen überwacht, damit keiner der Royal-Race-Fahrer übermütig wird.

Dabei stoppten die Polizisten mehrere Porschefahrer. Diese waren aber unterwegs zu einem Treffen in Salzburg. Die PS-starken Autos der Rallye-Teilnehmer wurden Montagmittag unter den wachsamen Augen der Polizei vom Parkplatz abgeholt. (TT)

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Etwas dazu zu sagen?
Lachmann | 23.9. 2008 | 02:09 
 
 Da sieht man mal wieder wie bescheuert die bayrische Polizei ist. Aus einer Mücke einen Elefanten machen. Auf den Musikfestivals wie z.B. Rock im Park Nürnbert und Reggae Festival Chiemsee stundenlang das Gelände durchforsten um vielleicht jemand zu finden der einen Joint raucht. Dabei kiffen doch eh fast 80% dort. Bayrischer Polizeitstaat halt.
derpradler | 24.9. 2008 | 11:17 
 
 Das kann doch nicht wahr sein!?. Die Weißwurst- Weltmacht spielt den Oberlehrer. Wäre dafür, daß man in Kufstein Richtung Süden die Grenzen fallweise dicht macht, das würde unserer Luft in zweierlei Hinsicht gut tun.
molotow | 24.9. 2008 | 13:00 
 
Ich frage mich, wo da die grünen bleiben. Gegen Leute, die mit dem Auto einfach zur Arbeit fahren haben sie ja alle Geschütze in Stellung gebracht. Bei Leuten, die mit Spritfressern nutzlos herumfahren und Rennen veranstalten sind sie stumm.
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